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Steffeshof
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97789 Oberleichtersbach

Telefon: +49 9741 5694

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Es gibt wieder Frisches vom Hirsch am 09. und 16.12.2016 und Lammfleisch am 09.12.2016                                                                                                                                                                           

 

Ludwig Weber

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Foto: Jürgen Holzhausen

 

Ludwig Weber

 

„Mit dem Hang zum Altmodischen“

 

„Ich möchte eine Landwirtschaft entwickeln, die dauerhaft funktioniert, ohne Energie von außen, und dabei Nahrungsmittel produzieren, die den Menschen wieder Kraft geben“, so lautet der Leitgedanke von Ludwig Weber. Erworben in Neuseeland, ein Ort, der sein Leben veränderte. Dort, wo er sechs Monate auf einer Farm lebte und arbeitete, hatte er Zeit über sich und den Sinn seines Daseins nachzudenken. Für den naturverbundenen, jungen Mann eine kostbare Erfahrung, die ihn stark geprägt und nie mehr losgelassen hat.

 

Mit der Erinnerung im Herzen kam der damalige Landwirtschaftsstudent im März 1989 wieder zurück in seine Heimat, der bayrischen Rhön und hatte zwei Möglichkeiten:

 

Auszuwandern in das Land, das ihn so beeindruckt hat, oder aber es anders zu machen.

 

Anders als sein Vater, der damals konventioneller Landwirt mit einem Bullenmastbetrieb war. Ludwig Weber entschied sich für Letzteres und gründete noch während seines Studiums einen eigenen Bio-Betrieb auf dem Grund, der seit dem 15. Jahrhundert im Familienbesitz ist. Heute zählen zu seinem „Steffeshof“ rund 80 ha Landfläche, die er nach den Richtlinien des biologisch-dynamischen Landbaus bewirtschaftet.

 

Hier baut der Landwirt, neben dem Futtermittel für seine Rinder, Rhönschafe und Pferde, auch Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel und Einkorn an. Um sich ein zweites

Standbein zu schaffen, begann Ludwig Weber sein Getreide zu Mehl zu vermahlen und daraus Brot zu backen. Anfangs noch im Gemeindebackhaus, später in der neu gebauten Hofbäckerei. Darin entstehen darin nun seit mehr als zwölf Jahren, immer freitags, die köstlichsten Vollkornbrote und Gebäcke. Ob Bauern-, Dinkel- oder Einkornbrot, Brötchen, Kuchen oder süße Stückchen, all dies können seine Kunden auf dem Markt sowie im angrenzenden Bioladen kaufen.

 

Auch die Zeitschrift Feinschmecker ist von seinen Produkten überzeugt. Nicht umsonst zeichnete sie ihn als einen der besten Bäcker Deutschlands aus. Vielleicht liegt das Geheimnis in der hohen Qualität der Rohstoffe, von denen Ludwig Weber sagen kann, dass er sie selbst gesät, geerntet, gereinigt und verarbeitet hat. Vielleicht ist es der Holzbackofen, in dem regionales Brennholz, teilweise aus dem eigenem Wald, die notwendige Wärmeenergie liefert. „Ohne ihn würde ich nicht backen“, versichert uns Ludwig Weber, „denn für einen Elektroofen stehe ich keinesfalls um zwei Uhr nachts auf.“ Oder es liegt in seinem Hang zum Altmodischen.Vieles wird in traditioneller Handarbeit erledigt. 

 

Vielleicht ist es aber auch die Vielfalt und Einzigartigkeit seiner Backwaren. Jede einzelne Brotsorte muss sich deutlich von anderen unterscheiden. Man muss sie erkennen! Und man erkennt sie, denn er ist der einzige Bäcker weit und breit, der freigeschobenes Einkornbrot anbietet. Es ist Ludwig Webers Intuition, mit deren Hilfe er sämtliche Betriebsentscheidungen trifft und dank der es heute auf dem „Steffeshof“ Lebensmittel gibt, die den Menschen wieder Kraft spenden. Durch sie sind seine Brote mehr als ein Rezept. Sie sind echte Persönlichkeiten.

 

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